Wir wohnen gerade in: Finkenwerder

Übernachtung: 30

05.Mai 2012

Jahresübersicht

Stellplatz

Wohnmobilstellplatz zu Hause

0,00 EURO

Reiseroute:

   

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Man merkt, dass man wieder auf dem Land ist, die Nacht war absolut ruhig! Am Morgen weckte uns das Klappern der Storchenschnäbel. Mal eine ganz ungewohnte Geräuschkulisse. Das Wetter hat sich auch wieder unseren Breitengraden angepasst, die Temperaturen sind einstellig! Was für Unterschiede… Außer den Störchen gibt es hier nicht viel, und die brüten im Moment. So beschließen wir vor dem Frühstück die 15km weiter Elbaufwärts nach Wittenberge zu fahren, dort hatten wir gestern auf unserer Elbradtour einen netten Platz im Hafen schön mit Elbblick entdeckt.

Starten vor dem Frühstück ist meist mit Problemen verbunden, es bauten sich auch hier wieder leichte Spannungen auf. Wir fanden keinen geeigneten Bäcker, die Straßen waren schlecht und eng. Der Soli ist hier noch nicht so richtig angekommen… Wir parkten das Mobil erst mal im Hafen und ich durfte dann die Grundnahrungsmittel mit dem Rad besorgen!

Der Wetterumschwung trägt auch nicht gerade zu einer Aufheiterung bei, wir beschließen den Urlaub als beendet zu betrachten!

Lüneburg liegt noch auf dem Weg, wenn man an der Elbe Richtung Hamburg fährt, hier stoppen wir noch mal, kaufen Kuchen und das was man sonst noch so benötigt ein und bummeln ein wenig durch die Stadt. Immer wieder schön hier. Das Wetter klart auch wieder auf, so haben wir doch noch einen schönen Abschluss unserer einwöchigen Ossi Tour.

Schöne, für uns neue Gegenden haben wir kennen gelernt, es hat uns ausgesprochen gut gefallen. Man muss nicht immer Tausende von Kilometern fahren, um etwas Nettes zu sehen und zu erleben. Sicherlich hatten wir super Glück mit dem Wetter, aber das gehört ja nun auch mal dazu. Eine sehr schöne Woche liegt hinter uns, mit vielen positiven Ereignissen.

Nach 968km waren wir wieder zu Hause!

Wir wohnen gerade in: Rühstädt

Übernachtung: 29

04.Mai 2012

Jahresübersicht

Stellplatz

Wohnmobilstellplatz Beim NABU

0,00 EURO

Reiseroute:

   

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Mit Brandenburg können wir uns nun so gar nicht anfreunden, obwohl der Stellplatz am Hafen  ja nicht so übel ist.

Daher beschließen wir nach dem Frühstück, unsere Heimreise weiter anzutreten. Das Storchendorf Rühstädt an der Elbe sollte das Ziel sein. Vor Jahren waren wir mal hier und haben uns die beeindruckende Welt der Störche angesehen. Auf fast jedem Haus in diesem Dorf befindet sich ein Storchennest. Fast alle waren auch bewohnt. Die Aktivitäten der Störche beschränkten sich aber im Moment auf das Brüten, so dass wir kaum etwas zu sehen bekamen.

Nachdem wir das Dorf inspiziert hatten, fuhren wir mit dem Rädern noch ein wenig auf dem Elbe Radweg entlang. Auch dieser ist ein lohnendes Ziel. Man fährt bestens an der Elbe auf einem gut ausgebauten Radweg entlang.

Gegend Abend kam dann so langsam die Schlechtwetterfront, die sich schon seit Tagen angesagt hat. Wir machten es uns drinnen gemütlich und ließen den Tag geruhsam ausklingen.

Wir wohnen gerade in: Brandenburg / Havel

Übernachtung: 28

03.Mai 2012

Jahresübersicht

Stellplatz

Wohnmobilstellplatz Am Dom

10,00 EURO

Reiseroute:

   

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Man merkt, dass wir in einer Großstadt sind. Die Nacht ist nicht so ruhig, das Vogelgezwitscher ist dem Autolärm gewichen…

Brötchen gibt es von der Krongut Holzofenbäckerei. Das passt schon mal und schmeckt auch lecker. Weniger gut ist, dass immer wieder kurze Schauer hernieder gehen. Wir warten diese ab und radeln dann los zum Schloss Sanssouci und den Parkanlagen. Der Weg ist ja nicht so weit, aber der Park ist riesig, da können wir noch genug laufen!

Je näher wir dem Schloss kommen, desto mehr nimmt die Touridichte zu. Ein Gemisch aus Sprachen und unterschiedlichen Menschen umgibt uns. Ein echter Magnet sind die Gärten von Sanssouci! Leider ist es heute etwas trüb, daher werden die Fotos auch nicht so gut.

Mein Schloss, mein…

Sanssouci ist schon einen Besuch wert!

Die Parkanlage hat gigantische Ausmaße, so dass wir dringend eine Ruhepause brauchen. Wir radeln in die Fußgängerzone und machen es uns in einem Cafe gemütlich und schonen die Füße, die ja das "wandern" gar nicht so gewohnt sind.

Das Wetter ist wieder trockener geworden, die Temperaturen bewegen sich immer noch bei über 20°C, das lässt sich aushalten.

Mit vielen Eindrücken und gut gestärkt machen wir uns auf zum nächsten Ziel. Brandenburg an der Havel hatten wir uns ausgeschaut und dort den Stellplatz am Dom. Die Anfahrt führt uns mitten durch die Stadt, vorbei bei allen möglichen namhaften Kaufhausketten, so dass man kurzfristig denkt, man fährt über die Mönckebergstraße in Hamburg. Den Stellplatz finden wir ohne Probleme, liegt nett an der Havel und beim Dom. Ich mache noch eine kurze Erkundung der näheren Umgebung und komme zu dem Entschluss: Brandenburg ist nicht unser Ort!

Wir wohnen gerade in: Potsdam

Übernachtung: 27

02.Mai 2012

Jahresübersicht

Stellplatz

Wohnmobilstellplatz Krongut

10,00 EURO

Reiseroute:

   

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Auch diese Nacht war wieder super ruhig! Der Morgen empfängt uns fast wolkenlos und schon angenehm warm.

Das Frühstück können wir wieder im Freien einnehmen. Die Tourimassenströme haben sich auch wieder verzogen, der Parkplatz ist heute nur spärlich besucht. Wir nutzen den Vormittag noch zu einer kleinen Radtour, schauen uns noch mal alles genau an, damit es besser in Erinnerung bleibt.

Die Waldgaststätte Wotschofska

Auch mit dem Rad lässt sich die Gegend bestens erkunden:

Im Großen Hafen in Lübbenau genießen wir noch ein paar Spreewälder Gurken und beobachten die Kahnfahrer bei der Arbeit.

Das Schloss von Lübbenau, was jetzt ein 4* Hotel ist.

Schön war es im Spreewald!

Gegen 14:00 Uhr geht es los Richtung Potsdam, vorher füllen wir noch unsere Vorräte auf, hier haben wir ja alle Läden, die man benötigt. Das Thermometer zeigt unglaubliche 33°C an. Echt der Hammer, Erinnerung an Italien werden wach…

120km mehr oder weniger Autobahn liegen vor uns, der WoMoplatz ist im Navi einprogrammiert, klappt alles bestens. Platz ist mehr als genug.

Wir holen noch mal die Räder heraus und cruisen etwas durch die Gegend, wir suchen eine Brauerei, von der wir auf der Hinfahrt ein Plakat gesehen hatten, finden diese aber nicht gleich. Das Bier haben wir uns dann aber dafür redlich verdient, kurz mal 15km abgespult um ein Bier zu trinken! Das hätte man auch einfacher haben können, indem wir einfach den Kühlschrank geöffnet hätten! Aber egal, so haben wir schon etwas von Potsdam gesehen. Auch das gefällt und macht uns neugierig für morgen > Schloss Sanssouci, der Park und was es hier noch so alles zu sehen gibt, steht morgen auf dem Programm.

Wir wohnen gerade in: Lübbenau/Spreewald (Lehde)

Übernachtung: 25-26

29.Apr-01.Mai 2012

Jahresübersicht

Stellplatz

Wohnmobilstellplatz Parkplatz Lehde

10,00 EURO

Reiseroute:

   

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29.04.2012

Nach den gestrigen Aktivitäten schläft es sich gut. Wir wachen gegen 9 Uhr auf. Die Sonne versteckt sich noch etwas hinter den Wolken, die Temperaturen passen aber schon. Auch hier haben die Bäcker sonntags geöffnet, so dass wir uns mit frischen Backwaren versorgen können. Beim Frühstück besprechen wir den Tagesablauf. Wir beschließen, heute mal etwas gemeinsam zu unternehmen! Radtour durch den Nationalpark. Ich hatte ja gestern die Lage gepeilt und wusste nun, wo es lang ging. Claudia erinnerte sich an ihre alten Tugenden, der Untergrund war mehr oder weniger befestigt, so hatten wir unseren Spaß, wir kamen diesmal auch zusammen wieder an, na geht doch!

60km durch den Nationalpark.

Kuchen gab es auch noch. Dann machten wir uns abreisefertig. Unser nächstes Ziel war der Spreewald. 260km lagen vor uns, und das am Sonntagnachmittag und dann noch mitten durch Berlin. Aber alles halb so schlimm, wir hatten keine nennenswerten Staus. Je weiter wir gen Süden kamen, desto wärmer wurde es auch, wir hatten kurzweilig Temperaturen über 30°C, verrückte Welt.

Pünktlich und mit etwas Vorlauf kamen wir zum Polizeiruf an. Lübbenau war das Ziel. Absolutes Neuland für uns. Daher hatten wir auch keinen Plan, wo wir das Mobil hätten parken können. Und dann noch dieser Anfängerfehler, abends anzureisen, das bedeutet immer Stress!

Es gab mehrere Stellplätze, alle sehr klein und ausgebucht. War vielleicht doch etwas blauäugig, an diesem verlängerten Wochenende bei bestem Wetter einfach so loszufahren. Claudia wurde unruhig, Matthias Brandt beim Polizeiruf und wir hatten keinen Stellplatz. Da musste die Notlösung her. Parkplätze beim Friedhof, Sportplatz, Discounter usw. Als wir so am Kreiseln waren, fiel mir ein riesiger Parkplatz an einem Einkaufzentrum auf, der sollte es sein. Noch war er völlig leer, aber uns war klar, dass wir hier nicht bis in die Puppen schlafen können, aber egal, Hauptsache der Polizeiruf flimmert in der Glotze.

30.04.2012

Kaufland war in diesem Einkaufscenter, und die machen tatsächlich um 7 Uhr auf. Kaum zu glauben, dass zu so einer Uhrzeit jemand zum Einkaufen geht. Na ja, wenigstens hatten wir es nicht so weit zum Brötchenholen. Wir erledigten auch unsere Einkäufe, damit wir die nächsten Tage über die Runden kommen können.

Wir wollten die Gegend erkunden und uns noch mal die Stellplätze ansehen. Der Chico brauchte vier Parkplätze und dieser riesige Parkplatz füllte sich wirklich so langsam.

Wohnmobilisten sind unruhige Geister, die Plätze die gestern völlig ausgebucht waren boten nun schon wieder freie Plätze, wir konnten uns aber nicht entscheiden… vielleicht kommt ja noch etwas Besseres!

Wir fanden dann auch den Spreewald, den wir uns vorgestellt hatten, gestern waren wir schon etwas endtäuscht… nun ist aber alles gut. Die Kähne sind zum Teil schon etwas kitschig, aber die "Ossis" stehen da wohl drauf.

Wir fanden super Radwege und cruisten durch den Spreewald, super Gegend, gefällt uns. Auf dem Weg zurück, haben wir uns etwas verfahren, hin waren es nur 20km, zurück 40km. Wir kamen viel zu spät zurück, hatten keine besseren Stellplätze gefunden und wollten den von heute Morgen nehmen. War natürlich klar, dass dieser schon wieder belegt war. Hinter dem Lübbenauer Schloss geht es nach Lehde in eine Sackgasse sind nur 1km, Claudia hatte trotzdem keine Lust mehr… Kaum zu glauben, hinter den Bäumen tat sich ein Parkplatz auf, auf dem auch Wohnmobile standen, kurzer Schnack mit dem Parkplatzwächter und alles gut, die Aufnahmebedingen konnten wir mit links erfüllen, kein Grillen, kein Lagerfeuer und Gegröle, Stühle zum Biertrinken durften wir rausstellen. Na super, schnelle das Mobil vom Kauflandparkplatz geholt und alles ist gut – wir haben einen schönen Urlaub.

Nach einer kleinen Erholungsphase habe ich noch mal eine kleine Runde mit dem Rad gedreht. Ist schon ein beeindruckendes Fleckchen Erde hier, gefällt uns sehr gut.

Ganz schöner Betrieb auf dem Kanal!

Auf dem Parkplatz stehen nun noch 4 andere Mobile, die Straße endet im Nichts, was soll hier heute Nacht passieren? Es wird himmlisch ruhig sein!

 

01.05.2012

Die Nacht war extrem ruhig, hier hört mal bis auf ein paar Tiere schlicht und weg gar nichts, da kann man träumen! Die Temperaturen waren auch sehr angenehm zum Schlafen. Daher sind wir heute Morgen auch nicht so die frühen Würmer, aber egal, Claudia hat Urlaub… Zum Brötchen holen ist es heute Morgen auch etwas weiter, es gibt aber welche, dass ist am Tag der Arbeit ja nun auch schon mal hervor zu heben.

Paddeln steht heute auf dem Programm! Die Sonne lacht, keine Wolken zu sehen, die äußeren Bedingungen passen optimal.  Ich checke den Vermieter gegenüber von unserem Parkplatz, finde die Boote nicht so passend für uns! Hatte gestern welche gesehen, die mir mehr zusagten. Also Räder wieder raus, und ab nach Lübbenau zum Top Kanuvermieter. Die hatten aber gerade einen Bus von Interessenten abzuarbeiten. Ganz schön was los hier heute am Maifeiertag. Die Vermieter warten nicht auf uns. Wir finden dann doch noch einen, der hat zwar nur ein Dreier-Boot, war uns egal, so hatten wir noch Platz für einen Schiffbrüchigen! Der Vermieter wollte Geld und Ausweispapiere – uuups! An Geld mangelt es ja nicht, aber wer hat zu einer Kanutour schon einen Ausweis dabei?!? Claudia bot ihm ein Lächeln und den Fahrradschlüssel an. Manchmal sind die Mädels ja doch zu etwas zu gebrauchen…wir konnten in See stechen. Den Fahrradschlüssel wollte er auch nicht haben, wenn der gewusst hätte, dass…

Beeindruckende Natur haben wir von der Wasserseite gesehen. So eine Tour lohnt sich wirklich. Hat Spaß gemacht.

Wir sind eine große Acht durch den Spreewald gefahren.

Mit der Orientierung ist es manchmal schon nicht so einfach, bei dem Gewirr von den Kanälen!

Ist zwar alles topfeben hier, aber manchmal, muss der Fiffi doch an Land um einen kleinen Höhenunterschied zu überwinden.


Nach 3 Std. haben wir tatsächlich wieder zurück gefunden. Sind 12 Kilometer gepaddelt bei einem Schnitt von 4km/h!

Der Planet glühte erbarmungslos, wir hatten wieder an die 30°C! Zur Stärkung gab es noch Kuchen und ein Nickerchen in der Sonne. Dann noch eine kleine Radtour und schon hatten wir wieder einen sehr schönen Tag verlebt.

Morgen geht es weiter, eine Woche Urlaub ist schon knapp, wir haben ja noch andere Ziele, ob wohl man es hier sicherlich noch ein paar Tage hätte aushalten können.

Spreewald, wir kommen wieder, hat uns wirklich gut gefallen hier.

Wir wohnen gerade in: Waren/Müritz

Übernachtung: 22-24

27-28.April 2012

Jahresübersicht

Stellplatz

Wohnmobilstellplatz Beim Blumenladen

8,50 EURO

Reiseroute:

   

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27.04.2012

Wir haben Urlaub, zu mindestens Claudia, ich bin ja 24Std. und 7 Tage die Woche im Dienst!

Die Mecklenburger Seenplatte ist das erste Ziel und dort Waren/Müritz.

Die Anreise entwickelt sich etwas nervig. Kein Wunder, HH hat Ferienbeginn und viele nutzen das lange Wochenende für einen Kurzurlaub. Erschwerend kommt noch hinzu, dass wohl der Winter endgültig hinter uns liegt. Die Vorhersagen sind bestens, dass lockt alles, was sich bewegen kann auf die Straße. Wir quälen uns durch einen Stau hinter HH und verlieren dort 30min. Dann wählen wir den kurzen Weg über Land, das nervt auch, wir kommen nur schleppend voran. Nach fast 4 Std. kommen wir dann aber doch heil und zufrieden an. Wir fahren den Stellplatz beim Blumenladen an. Alles wie vor einem Jahr bei unserem letzten Besuch, wir fühlen uns hier wohl.

Claudia eröffnet die Spargelsaison und dann ist auch schon bald Nachtruhe angesagt. Wir wollen ja morgen fit sein!

28.04.2012

So ganz ruhig ist es hier nicht, die Straße und Baulärm lässt uns früher als erhofft aus den Träumen erwecken. Aber die Sonne lacht und auch die Temperaturen sind mehr als angenehm. Das war die erste Nacht in diesem Jahr ohne Heizung! Draußen frühstücken können wir auch und das sogar ohne Handschuhe :-)

Nachdem Claudia die Einzelhändler in dieser einkommensschwachen Region unterstützt hat, pumpen wir die Reifen auf und brechen zu einer Tour in den Müritz Nationalpark auf.

Das gemeinsame Vergnügen hält nicht lange an. Mullersand, Waldwege, Wurzel gehören nicht gerade zu Claudias Lieblingsuntergrund, unsere Wege trennen sich nach 10min. Nach 70km bin ich wieder am WoMo, Claudia ist auch schon da. Bin erleichtert, dass ich keine Suchaktion einleiten muss…

Wir besorgen etwas Kuchen, habe ich mir verdient, nach dieser Tour. In der Sonne ist es kaum noch auszuhalten, das Thermometer zeigt 29°C an, kein Wunder, dass man schwitz, wenn man nur einstellige Temperaturen gewohnt ist. Immer diese Extreme!

Die Abendsonne genießen wir noch am See, immer wieder schön hier.

Abends kochen wir noch schön und dann ist auch bald Feierabend für heute, wir freuen uns auf morgen…

Wir wohnen gerade in: Grömitz

Übernachtung: 05-06

24-26.Februar 2012

Jahresübersicht

Stellplatz

Wohnmobilstellplatz Grömitz

6,00 EURO

Reiseroute:

   

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Auch der Winter hat seine schönen Zeiten am Meer.

Keinen Stau, keinen Trubel, freie Platzwahl auf den Stellplätzen, weite Welt am Strand!

25.02.2012

Der Stellplatz in Grömitz

An der Steilküste Richtung Bliesdorf

26.02.2012

Die Seebrücke in der Morgensonne

Im Yachthafen, diesmal ohne Boote!

Wir haben uns wohl gefühlt, hat mal wieder Spaß gemacht Grömitz zu besuchen!

Wir wohnen gerade in: Travemünde

Übernachtung: 03-04

18-20.Februar 2012

Jahresübersicht

Stellplatz

Wohnmobilstellplatz Travemünde

6,30 EURO

Reiseroute:

   

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Der Polarwinter scheint erst mal vorbei zu sein, es sind Temperaturen im Plusbereich angesagt. Da können wir doch das Mobil mal wieder starten. Was auch ohne weiteres funktioniert!

Auf geht es nach Travemünde, wo wir ja immer wieder gerne mal hinfahren…

Ein paar Eindrücke von der Trave:

Hier kaufen wir immer unseren leckeren und ganz frischen Fisch!

10km weiter in Scharbeutz ist die Ostsee mit einem dicken Eispanzer versehen!

Man kann fast bis zum Ende der Seebrücke auf dem Eis gehen!

In Timmendorf ist das Eis schon nicht mehr so dicht.

Beeindrückende Ereignisse…

Wie Ihr vielleicht schon bemerkt habt, ging es mit den Berichten weiter. Bunte Bilder waren auch zu sehen!

Ich habe kurzerhand das Gerät aufgeschraubt und die Festplatte ausgebaut.

Die Platte dann in ein externes Laufwerk eingebaut und an einem anderen Rechner angeschlossen. Und siehe da, alle Daten waren sichtbar und auch in Ordnung.

Da war ich aber schon etwas erleichtert!

Schnell alles abgesichert und wieder zusammengebaut. Die Festplatte kann dann ja eigentlich nicht die Ursache des Versagens sein…

Bei Lenovo angerufen und den Fall geschildert. Der Rechner wird nun per Retour Schein zurückgeschickt und repariert oder ausgetauscht. Das klappte dann schon mal wunderbar und ohne großes Nachfragen. Ansonsten hat mich dieses Gerät schon ziemlich viel Nerven gekostet.

Mal schauen wie es dann zurückkommt?

Fazit:

Nachdem wir nun wieder heile und glücklich zu Hause angekommen sind, möchte ich ein kleines Fazit ziehen.

Es war meine / unsere längste Reise die wir je gemacht haben. Es war uns aber nie langweilig. Wir haben eine Menge erlebt und viele Eindrücke mussten verarbeitet werden. Die waren fast ausnahmslos von positivem Charakter. Die Leute die wir getroffen haben waren immer sehr freundlich und hilfsbereit, wir waren überall herzlich willkommen. Wir fühlten uns zu Hause! Und sicher! Keinerlei Anzeichen von Kriminalität, es war immer alles friedlich!

Am Mobil gibt es keine Beulen oder Schrammen, obwohl es manchmal schon sehr eng war. Außer ein Plattfuß am Fahrrad lief auch hier alles völlig problemlos ab.

Wir waren sehr zufrieden mit unserer Reise und haben wohl auch genau die richtige Jahreszeit erwischt, obwohl es die letzten Tage schon merklich kühler wurde, trotzdem konnte wir immer noch im warmen Meer baden, min Wassertemperatur war 22°C!

Das Müllproblem haben die Italiener wohl in Griff bekommen, die von uns bereisten Gegenden waren immer ordentlich und aufgeräumt, auch auf Sizilien! Der Autoverkehr läuft gesittet ab, mit wenigen Ausnahmen von den Großstädten auf Sizilien ist alles geordnet. Auf den Autobahnen lässt es sich prima reisen und die Gebühren halten sich in Grenzen, ca. 60€ von Süd nach Nord. Obwohl man da nie weiß, ob man mit seinem Mobil als 30t abgerechnet wird…

Wir waren mehr als zufrieden mit allem!

Nun noch ein paar Zahlen:

Ich / wir waren zusammen 59 Tage unterwegs. Haben davon 12-mal auf Campingplätzen, 25-mal auf Wohnmobilplätzen und 21-mal in der Pampa übernachtet, dafür haben wir 391€ ausgegeben, was pro Tag 6,75€ sind.

Die Kosten der Verpflegung sind, wenn man sich gezielt mit einheimischen Produkten versorgt viel günstiger als in Deutschland. Hierfür mussten wir 680€ ausgeben, 11,50€ pro Tag.

Die Restaurant Besuche hielten sich eher in Grenzen, das selber Kochen hat Spaß gemacht, und ganz oft gab es auch einfach überhaupt keine Möglichkeit ein Restaurant zu besuchen. Wir sind insgesamt nur 5-mal essen gewesen plus Café, Bier; Wein; Wasser und Eis kamen dafür 260,50€ zusammen.

Für Fähren (eine Strecke Sizilien; Elba hin und zurück) und die öffentlichen Verkehrsmittel haben wir 325,60€ ausgegeben.

Die größten Kostentreiber sind die Dieselkosten. Wir sind 5603km gefahren, mit einem Durchschnittsverbrauch von 12,85l. Der Durchschnittsdieselpreis lag bei 1,45€ pro Liter. Insgesamt haben wir 710,98l verbraucht für 1032,20€. Dazu kommen dann noch die Mautkosten von 63,60€ dazu.

Bisschen Schick Schnack hier und dort und sonstiges Gedöns ergibt das eine Gesamtsumme von 2982€! Ziemlich genau 50€ pro Tag für alles und zwei Personen. Die Dieselkosten machen leider mehr als ein Drittel der gesamt Kosten aus, wenn man diese abzieht, lebt man für ca. 30€ pro Tag all inklusiv und zu zweit!

Die Kosten wurden ziemlich genau festgehalten, um auch für weitere Reisen planen zu können, oder anderen ein Anhaltspunkt zu geben, welche Kosten auf einem zu kommen. Obwohl diese Werte natürlich auch sehr stark von persönlichen Neigungen abhängen.

Noch eine persönliche Meinung: Aus den Erfahrungen unserer Reise könnte ich ein Überwintern auf Sizilien nur eingeschränkt empfehlen. Das Wetter wird zu wechselhaft und im Allgemeinen lässt die Infrastruktur in den Touristengegenden in den Wintermonaten sehr zu wünschen übrig, überall tote Hose. Die optimale Reisezeit ist nach der Sommersaison bis Mitte Oktober oder im Frühling.

Ciao bella Italia!!!

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