7.03.2008

03.2008 Mallorca Trainingslager

13.03.2008 8. Tag

Es geht Heim, wir schlafen etwas länger, genießen das Frühstück ohne die Hektik der Radler, packen, relaxen am Pool, ein letzter Gang an die Promenade, tanken noch etwas Sonne auf, wer weiß wann die mal wieder scheinen wird in den nächsten Tagen. Um 13:00 Uhr geht es mit dem Taxi ab zum Flughafen. Das war es…

Fazit:

Von der Erderwärmung war im März auf Mallorca zum Teil nichts zu spüren, es war an einem Tag sehr kalt, aber zum Schluss auch wiederum sehr warm, war schon sehr wechselhaft, im Großen und Ganzen konnten wir aber sehr zufrieden sein.

Das Ziel mit 800km an 7 Radtagen wurde leicht übertroffen, trotz des einen kalten Regentages. Damit sind wir sehr zufrieden, wir haben gut trainiert!

> keinen Plattfuß oder sonstige Schäden an den Rädern und unseren Körpern.

> neben der übigen Halbpension im Hotel haben wir folgendes verzehrt, alle Angaben sind pro Person , wenn nicht anders angegeben:

10l Wasser; 5l Säfte (Mirko); 30 Müsliriegel, 6 Stücken Torte (Peter) 1 Stück (Mirko); 44 Natriumtabletten (Mikro); 11l Isotonische Getränke in Form von Weizenbier; 2,5l ColaBier (Peter); 2 Café (Mirko); 0,5l Rotwein

Dagegen sind ein Verbrauch von 22658kcal (Peter) zu setzen!

Nebenkosten:

> Taxi: Flughafen – Hotel incl. 2 Räder: 20€

> Tango Bar: Café & Kuchen 2,20€; o,5l Bier 1,70€

> Hotel: 0,5l Wasser 1,70€

> Bierkönig: 0,5l Weizen 3,50€ (Happy Hour 2 für 1!)

> Santini Radhosen: 63,50€

Mit den Preisen lässt es sich gut leben, hält die Nebenkosten in Grenzen.

So, ich hoffe meine kleinen Berichte haben Euch gefallen, und vielleicht auch etwas Lust aufkommen lassen, um nächstes Jahr selber dabei zu sein! Nur Mut…

12.03.2008 7. Tag

Königsetappe, mit dem Dach des Trainingslagers, dem Puig Major, stand heute auf dem Programm. Wie wollten uns noch mal das Letzte abverlangen, an unserem letzten Radtag…

Es ging auf direktem Weg in Richtung Inca, kurz hinter Inca geht die Quälerei los. Heute waren wir wieder auf uns alleine angewiesen, da wir wussten was auf uns zu kommt ließen wir es ziemlich locker angehen. Die Temperaturen waren mehr als angenehm, man konnte heute sogar die Windweste ausziehen!

Der erste Col türmte sich vor uns auf, die Tankstelle kurz vor dem Kloster Lluc war der erste Zwischenstopp. Jeder fuhr sein Tempo, oben war dann sammeln angesagt, wir wollten die Tour schon gemeinsam überstehen. Dieser Berg ist recht angenehm zu fahren, ca. 7 km bei 5% Steigung schön kurvig durch den Wald. Alles kein Problem, wir hatten gute Beine und kamen gut hoch, an der Tankstelle wurden die Getränkevorräte aufgefrischt und weiter ging es auf der Küstenstraße Richtung Soller. Die ersten 6 km geht es etwas wellig, bevor es dann auf den Puig geht, dieser ist mit 960 Meter der höchste befahrbare Punkt von Mallorca. Weniger schön zu fahren, alles ziemlich frei und gerade Straße, aber auch das war kein Problem. Hinter dem Tunnel, wo die Abfahrt beginnt, war Treffpunkt. Schnell noch ein Bild gemacht bevor es abwärts geht..

DSC00158 Kopie

Oben am Puig Major; 960 Meter hoch.

Die Abfahrt ist ein Traum, weite Kurven, guter Belag und nicht zu steil, hier kann man es gut laufen lassen, wir sausen die 15 km von 960 auf 5 Höhenmeter ins Tal, die Kollegen auf der anderen Seite der Straße schauten uns zum Teil sehr leidend an, wir hatten uns den Lohn des Geschwindigkeitsrausches aber auch vorher verdient. Auch so eine Abfahrt ist nicht so ganz entspannend, man muss schon immer konzentriert bleiben!

Wir waren fast wieder auf Höhe des Meeresspiegels, dass musste sich aber gleich ändern, die 3. Rampe des Tages, der Col de Soller musste noch überwunden werden. Das Weiterfahren nach so einer langen Abfahrt schmerzt etwas, und gerade, wenn es gleich wieder hoch geht. Wieder gut 8 km auf 500 Höhenmeter, dass war das nächste Zwischenziel. Wir fuhren auf eine Gruppe auf, mir waren die etwas zu langsam, kurzer Blick zu Mirko, alles klar, wir treffen uns oben, ich überholte die Gruppe, fast alles Mädels, da ist Mirko ja in guter Gesellschaft und wird sich bestimmt auch keine Blöße geben…ich wartete gespannt oben, wer den Bergpreis in der Gruppe gewinnt. Ein Mädel bog um die Ecke, Respekt, aber da kam auch schon Mirko, den Rest hat hinter ich gelassen, gute Leistung für unseren nicht gerade zu den Bergspezialisten zählenden Mirko!

Dann ging es erst mal wieder rasend bergab, der Rest bis zur Playa zog sich ziemlich hin, so dass wir es auf 151 km brachten, das reichte dann aber auch.

Zur Feier des Tages, Mirko aß seinen Kuchen, abends feierten wir mit ein paar Bierchen mehr als sonst bei guter Stimmung im Bierkönig.

Schöner Abschluss, war das heute, es passte alles, wir können mehr als zufrieden heimfahren…

Streckenführung: 151km; 2010 Höhenmeter

Playa – Llucmajor – Algaida – Porreres – Inca – Selva – Tankstelle – Puig Majar – Soller – Santa Maria – Portol – Sa Cabaneta – Playa

2008-03-12

2008-03-12 kilo

 

11.03.2008 6. Tag:

Na geht doch, hatten heute einen richtigen schönen Sonnentag bei 22C! Und was passiert da? Es bilden sich am Körper gewisse rote Streifen, die sogenannte Radfahrerbräune zeichnet sich ab, dachte schon die Ränder kommen dieses mal gar nicht…

Den heutigen Tag wollten wir es locker angehen lassen, hatten kein festes Ziel, mal schauen wo uns der Strom so hintreibt. Ging gut los, schon an der Promenade hat sich ein bunter Haufen versammelt, war ein ziemliches Sprachengewirr, Italiener, Österreicher; Czechen, die Deutschen waren mit dem Stevens Racing Team und uns gut vertreten. Das passte doch. Wir überliessen den jungen das Geschehen und hielten uns im hinteren Drittel auf. Es war ein Kommen und Gehen in unserer Gruppe, paar bogen ab, anderen war es zu schnell, wir fanden es gut und hielten gut mit.

Die Öschies waren vorne wir dahinter, vor einem Parkplatz scherte ein Kleinwagen aus, fuhr sehr langsam, nahm nicht so recht Fahrt auf, die Öschies fuhren dicht auf, sehr dicht, dass sie fast die Stoßstange berührten! Dachte mir, dass ist aber merkwürdig, warum fährt der denn nicht schneller, wenn der in den Rückspiegel geschaut hätte, hätte er gedacht die zwei Typen sitzen bei ihm im Kofferraum. Das Tempo zog an, wir hatten schon 50km/h auf dem Tacho, und die klebten immer noch handbreit hinter dem Auto. Gemütliche Ausfahrt, so mit 50 im Windschatten von einem Auto. Mir dämmerte es, so fährt kein Touri, die übten tempofahren hinter einem Auto, uns wurde die Sache doch etwas zu gefährlich, nach ca. 8km ließen wir sie fahren. Hier kann man Sachen erleben…

Wir rollten so dahin und warteten auf den Rest der Gruppe, die das Spielchen nicht mitgemacht hatten, es dauerte nicht lange, da waren sie zu sehen, waren zwischenzeitlich schon wieder mehr geworden, wir schlossen uns an und rollten bei zügigen Tempo mit.

Dir Richtung passte, wir fuhren eine super schnelle Runde durch den südlichen Teil der Insel, waren schon gegen 14:00Uhr wieder zurück, hatten aber 131km hinter uns gebracht. Das hat Spaß gemacht!

Die Sonne schien immer noch, also was macht man da, richtig – Tango Bar! Der Laden war wie immer voll, wir wurden ziemlich musternd empfangen, als ob die sagen wollten, was wollt ihr denn schon hier, fahrt doch erst mal vernünftig, bevor ihr hier das Leben genießt, wenn die wüssten, was wir wieder alles erlebt hatten.

So muss es sein, wir sind sehr zufrieden mit unserem heutigen Tag.

Kleine Vorschau auf morgen: Unser letzter Radtag, es steht der höchste Berg auf der Insel und noch so ein paar andere Hügel auf dem Programm. Und ganz wichtig, Mirko isst einen Kuchen, und abends einen Berg Pommes, na dann mal los…

Streckenführung: 131km; 700 Höhenmeter

Playa – Leuchturm – Sa Rapita – Santayi – Felanitx – Porreres – Llucmajor – Hotel Delta – Playa

2008-03-11

2008-03-11 kilo

 

10.03.2008 5. Tag:
Was für ein Tag, natürlich keine Sonne, 12C auf den Bergen und immerhin 19C an der Playa und der Rest weiter unten…

Die Reise ging heute nach Westen, wir haben da mal so sämtliche Hügel abgefahren. Nachdem wir diese platt gemacht haben, stellte sich uns ein leichter Orkan in den Weg. Man hat das geblasen, da ging ja gar nichts mehr! Das macht hart, trainiert aber auch gut, der Druck kommt auch langsam wieder.

Heute war jeder auf sich alleine angewiesen, am Berg hilft Dir keiner, da musst Du alleine hoch, und am besten in Deinem Tempo, Mirko und mein Tempo sind da leider etwas unterschiedlich, so haben wir uns in Es Capdella getrennt, war nicht schlimm, sind ja schon groß. Mirko war froh, er konnte so ohne Stress fahren, dass oben immer einer auf Ihn wartet, so war die Sache für ihn entspannter.

Ging immer schön rauf und runter, das ca. 70km lang, Stopps brauchte ich keine machen, kenne die Strecke und die Sehenswürdigkeiten aus den Jahren davor, so kam ich gut voran. Musste des Öfteren an meinen Partner denken, ob es ihm wohl genauso erging? Von Valldemossa aus kann man es richtig gut laufen lassen, war der Lohn für die Quälerei davor, dann ging es rechts ab nach Santa Maria, die Geschwindigkeit nahm kaum ab, obwohl ich mich auf der Ebene befand, extrem starker Rückenwind! Mir ahnte schlimmes, ich musste die Richtung ändern um nach Hause zu kommen, na dann mal viel Spaß. Aber erst Mal ging es noch mit Speed Richtung Osten, schloss noch auf einen englischen Kollegen auf, mit dem habe ich es gut krachen lassen, leider trennten sich unsere Wege, so dass ich alleine mit dem Wind war.

Die letzten 15km waren der Hammer, freie Fläche und der Orkan genau von vorne, dass nach 110km und 1600 Höhenmetern, da kommt Freude auf! Und nur Luschen unterwegs, die die Geschwindigkeit kaum auf 20km/h halten konnten, dass war mir dann doch etwas zu sehr in der Plauschgruppenkategorie angesiedelt, noch bin ich Rennfahrer, und da müssen die Oberschenkel auch mal brennen, also Augen zu und durch.

Nach 5Std. hatte die Quälerei ein Ende, mir hat es gereicht! An der Promenade wehte es auch ohne Ende, kein Tag um in einem Cafe zu sitzen, also ab unter die Dusche und Beine hoch.

Mirko hat das Ziel auch erreicht, kreiselte zum Teil ein wenig orientierungslos in der Gegend herum, hatte aber auch nur ein paar Kilometer mehr auf dem Tacho.

Wir sind stolz auf uns, leider soll der Wind morgen genauso stark wehen, noch so ein Tag brauche ich eigentlich nicht noch mal.

Wir wollen endlichl Sonne haben!

Streckenführung: 125km; 1650 Höhenmeter

Playa – Palma – Kaserne – Calvia – Es Capdella – Gallilea – Puigpunyent – Valldemossa – Sante Marie – Santa Eugenia – Algaida – Llucmajor – Playa

2008-03-10

2008-03-10 kilo

 

09.03.2008 4. Tag:
Wetterberichte, zu was gibt es denn überhaupt so etwas, auch hier in Spanien machen die was sie wollen, Sonnenschein pur war die Ansage, dem entsprechend haben wir auch gut geschlafen, mit einer gewissen Vorfreude auf den heutigen Tag. Um so länger waren heute morgen unsere Gesichter, dicke Wolken konnten wir ausmachen, dass war nicht das Gewünschte.

Egal, es war einigermaßen warm und trocken, es gab keinen Grund nicht los zu fahren. Die Route war grob abgesteckt, quer über die Insel Richtung Osten. Wir waren pünktlich startklar, standen an der Promenade und hielten Ausschau nach Typen, die zu uns passten, es kamen keine, wo dran das wohl lag… Wir fuhren langsam los, es passierte nichts, bis auf das Mirko richtig Gas gab, ich dachte mir, Mensch der ist aber gut drauf, na ja, dass Training muss sich ja auch auszahlen, dazu viel Schlaf, wenig Alkohol, dass ist wohl das Erfolgskonzept!

Wir waren heute die Ausreißer Gruppe, wir waren so schnell, dass wir gar keinen treffen konnten, wir fuhren vor allen her. Wir fühlten uns gut dabei, irgendwann kamen wir an den Punkt, da mussten wir die Richtung ändern, wir wollten ja auch wieder zurück! Mit einem Male ging es gar nicht mehr so gut, wo kam denn der Wind her? War der vielleicht vorher auch schon da und wir haben ihn gar nicht bemerkt! Es ging alles mit einem Male so schwer und Mirkos Feuer war auch erloschen, der hing nur noch hinten. Das ging ca. 40km so, dann durften wir endlich mal wieder die Richtung ändern, es ging jetzt zwar immer leicht bergan, aber durch diese schönen Mauer hier auf Mallorca, sind die Straßen zum Teil gut geschützt, so dass das auf jeden Fall angenehmer war als auf freier Strecke gegen die Wind zu kämpfen. Die letzten 25km werden wieder etwas freier von der Strecke, wir beschlossen zu warten. Das ist hier auf Malle eine gute Sache, man stellt sich einfach an die Straße und nach kurzer Zeit kommen schon welche vorbei, so bildet sich schnell ein Team. So war es dann auch, ruck zuck hatten wir 5-7 Leute zusammen und ab ging es, direkt in die Tango Bar.

Vor lauter Anstrengung haben wir gar nicht gemerkt, dass die Sonne schien, es war mittlerweile ein schöner Sonnentag, wir genossen ihn, so muss es sein, nach getaner Arbeit ein wenig die Seele baumeln zu lassen, schön war es.

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Mirko isst immer noch kein Kuchen, dafür trinkt er richtiges Bier! Das ist eine Logik, Bier macht doch auch dick!!!

Im Bierkönig hingen wir heute etwas länger fest, konnten nicht nach Hause, keine Panik, es regnete nur…

Wir sind gespannt auf morgen, Bergetappe!

Streckenführung: 128km; 860 Höhenmeter

Playa – Llucmajor – Algaida – Sant Juan – Petra – Sineu – Llubi – Inka – Santa Euginia – Algaida – Llucmajor – Hotel Delta – Playa

2008-03-09

2008-03-09 kilo

 

08.03.2008 3. Tag:
So langsam tritt Normalität hier auf Mallorca ein:
Die Temperaturen bewegen sich bei 20C, es regnet nicht, der Tacho zeigt am Ende des Tages 3stellige Kilometer und vierstellige Höhenmeter an, dazu stellt sich so ein gewisses Glücksgefühl ein. Wir hatten heute einen rundum zufriedenen Tag, uns geht es gut.

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In Bunyola auf dem Marktplatz

Da wir ja hier nicht zum Spaß sind, und unsere Tage gezählt sind müssten wir heute schon mal eine kleine Bergetappe einlegen. Immer wieder gerne genommen, eine kleine Ausfahrt in den Orient. Das sind ca. 10 Häuser, die Hälfte davon Restaurants oder Cafés die völlig einsam in den Bergen liegen. Immer wieder beeindruckend, was dort für eine Stille herrscht. Die Auffahrt schlängelt sich über Serpentinen auf 550m hoch, in einer dieser Serpentinen hatte ich leider kurzen Bodenkontakt, war alles noch sehr klietschig vom gestrigen Regen und die Sonne kommt noch nicht überall hin. Gott sei Dank war es nur bei der Auffahrt, so dass das Ganze ziemlich glimpflich abging.

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Der erste Col für dieses Jahr!

Dementsprechend vorsichtig bewegten wir uns dann auch auf der Abfahrt.

Wir fanden unterwegs immer mal kleinere Gruppen, denen wir uns anschließen konnten, das macht das Fahren gegen den Wind angenehmer!

Zur Belohnung gab es dann in der Tango Bar Tee und Kuchen und ein Colabier, ist mein typisches Mallorca Gedeck für den Nachmittag, Mirko ist nie Kuchen, er erzählt immer der muss abnehmen, verstehe ich nicht… dann muß er eben mehr fahren, aber lecker Kuchen gehört doch dazu!

Im Bierkönig wird es voller, und das Durchschnittsalter sinkt um ein paar Hinterkommastellen, es sind Osterferien das treibt wohl auch ein paar Teenies her, uns soll es recht sein…

Streckenführung: 115km; 1010 Höhenmeter

Playa – Bunyola – Orient – Binisalem – Santa Eugenia – Algaida – Llucmajor – Hotel Delta – Playa

2008-03-08

2008-03-08 kilo

 

07.03.2008 2. Tag:
Wir hatten eine angenehme Nachtruhe, das gepolter ging erst um 7:30Uhr los, egal – wollten ja so wie so aufstehen!

Gardinen zurückgezogen, das gibt es doch nicht, seit wann hat denn der Wetterbericht recht, er hatte Wolken vorhergesagt und genau diese waren auch zu sehen, na ja, wenigstens kein Regen, so kann man sich die Sache auch schön reden.

Ab zum Frühstück, die Grundlagen für den Tag mussten gelegt werden, dass klappte gut, es schmeckte uns.
Wir zogen unsere Ausrüstung an, es wurden auf Grund der Witterung nicht die ganz dünnen Modelle gewählt und ab ging es. Wir rollten so locker an der Promenade entlang und schauten nach ein paar Mitstreitern. Man hat ein Blick dafür, mit wem man seinen Spaß haben könnte…die Partner waren schnell ausgemacht, es stellte sich heraus, dass es sich um italienische Sportsfreunde handelte, gleiches Outfit drahtige Typen, dass könnte etwas werden, und ab ging die Post. Die Freude dauerte leider nicht lange an, Mirkos Pulsmesser spielte verrückt oder war es doch sein Herz, dass Teil war auf jeden Fall kurz vor dem Überdrehen. Ciao Bellos, es war schön mit Euch, na ja da kommen bestimmt noch andere. Es dauerte nicht lange da kamen czeschische Kollegen von Dugla Prag, na dann probieren wir es doch mal mit denen. Das Gelände war auch wieder flacher, so dass wir gut mithalten konnten. Es dauerte nicht lange und wir überholten unsere Italiener, so ist das im Radsport, wenn die Gruppe rollt kann man sehr schnell voran kommen. Leider kam aber auch gleich wieder der nächste Hügel, und richtig, Mirko war auch wieder im roten Bereich, was soll es, die haben uns so wie so nicht verstanden…

Wir trainieren hier und fahren dafür unser Tempo, damit wir im Sommer fit sind.

Unsere heutige Route sollte uns über Llucmajor nach Inka und dann vor den Bergen entlang zurück an die Playa führen. Die Berge waren überhaupt nicht zu sehen, alles dick in Wolken und die ersten Regentropfen bekamen wir auch schon ab. Bloß nicht das schon wieder, hatten wir doch die anderen Jahre schon genug gehabt. Wir änderten unseren Plan, in Llucmajor fuhren wir Richtung Süden, so wollten wir dem Regen ausweichen, dass klappte auch aber leider nicht allzu lange. Es kam eine größere Touritruppe, die fuhren auch für Mirko ein gutes Tempo, denen schlossen wir uns an. Es war kalt und es nieselte, dass macht Spaß!
Wir rollten so dahin, ich war ganz in Gedanken und überlegte gerade warum macht man das alles…da zischte eine große Gruppe mit Milramtrickots an uns vorbei, es ging bergab, da war es ein leichtes hintendran zu bleiben, Masse rollt ja gut! Alle hatten weiße Trikots und gleiche Räder, so tritt keine Touritruppe auf, das müssen Echte sein. Ich schaute mir die Typen so an, die waren gut durchgestylt, bis auf einen der hatte ein blaues Milramtrikot an und fuhr ein Colnago, ich pirschte mich mal etwas näher heran, und tatsächlich er war es, Ete Zabel, mit der Bundesliga Mannschaft von Milram, da schlägt doch das Radlerherz schon gleich wieder höher, das Wetter interessierte auch nicht mehr, Mirko stellte seinen Pulsmesser aus und ab ging es, wir düsten im Windschatten von Ete über die Insel, was für ein Erlebnis. Die Jungs haben uns bis an die Playa mitgenommen, so dass wir trotz der widrigen Bedingungen einen sehr schönen Tag hatten, die Runde war zwar etwas kurz, aber wenn Ete auch nicht mehr trainieren muss, sollte es für uns alle mal ausreichen.

Den Nachmittag lungerten wir so herum, abends ging es für einen Absacker in der Bierkönig und das war es. Ist klasse hier auf Malle am Ballermann!

Morgen soll wieder die Sonne scheinen!!!

Streckenführung: 68km; 355 Höhenmeter

Playa – Llucmajor – Glashaus – Leuchtturm – Playa
2008-03-07

2008-03-07 kilo

 

06.03.2008 1. Tag:

6:15Uhr ging unser Flug, wir waren pünktlich am Flughafen, der Streik war beendet, zu mindestens für heute, es klappte alles bestens, wir hoben pünktlich ab und kamen so auch zur vorgesehenen Zeit in Palma an.

Schnell mit dem Taxi zum Hotel, ist ja gleich um die Ecke, eingcheckt, Räder zusammen gebaut und um 10:30Uhr waren wir abfahrbereit.

Die Sonne lachte, was wollten wir mehr.

Es war ein gutes Gefühl, endlich mal wieder die Luft an den Beinen zu spüren, keine dicken Sachen anzuziehen zu müssen, wir waren zufrieden, so hatten wir es uns vorgestellt.

Wir wollten es heute, am ersten Tag ruhig angehen lassen, aber dreistellig sollten die Kilometer schon werden, das schaften wir auch! Unterwegs frischte der Wind ziemlich stark auf, und die Temp. waren auch noch nicht so richtig kuschelig, aber wenigstens Sonne.

Nach getaner Arbeit, ging es in die Tango Bar, Kaffe Kuchen und ein kleines Bierchen hatten wir uns verdient.

Schön das es hier keine Veränderungen gibt, alles war wie immer, der Laden war überfüllt, alle waren gut drauf und freuten sich hier zu sein.

Dann ab ins Hotel frisch machen, Abendessen und ab in den Bierkönig, Happy Hour Bier genehmigt, aber nur eines, das frühe Aufstehen machte sich bemerkbar, wir waren vernünfzig und begaben uns zur wohlverdienten Nachtruhe.

Was für ein Tag, haben gleich das volle Programm abgespult, so kann es weiter gehen…

Streckenverlauf: 102km; 585 Höhenmeter

Playa – Llucmojor – Campos – Porreres – Sencelles – Santa Eugenia – Playa:

2008-03-06

2008-03-06 kilo

 

 

Trainingslager 2008 Mallorca

Auch dieses Jahr geht es weder ins Trainingslager nach Mallorca um sich die Grundlagen für die Saison zu erarbeiten.

Die Beteiligung wird immer spärlicher, diesmal hatte ich nur einen Mitreisenden, Mirko aus der AIRBUS Radsporttruppe hatte sich aufgeopfert, und mich begleitet, damit ich nicht ganz so alleine meine Runden drehen muß.

Mit der Buchung taten wir uns etwas schwer, Ostern war früh, daher Schulferien, alles teuer und voll, wir haben dann was passendes vom 06.03.2008 – 13.03.2008 gefunden, Ort und Hotel wie in den letzten 2 Jahren, da weiß man, was man hat und erlebt keine bösen Überraschungen. Playa de Palma; Barcelo Pueblo Park

Flug wurde so gewählt, fass wir früh vor Ort sein konnten.

Wir freuten uns darauf, dass es bald los gehen würde, und wir den grauen kalten Deutschen Winter endlich entfliehen konnten.

Kommentare

Ich habe einen tollen Urlaub gehabt, können wir gerne wiederholen.

Gruß

Mirko

Ein schöner Bericht.

Ich war vom 15. bis zum 22.3. mit Freunden vom RC Hattersheim auf Mallorca, in Can Picafort. Wir hatten mehr Glück mit dem Wetter.
Nächstes Jahr soll es auch auf die Palma-Seite gehen.

Vielleicht sieht man sich ja mal, z.B. im Mai, Trainingslager Wiehengebirge.

Gruß
Ralf

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