25.04.2010

Wochenende in Boltenhagen, mit vielen Aktionen!

Tagesziel: Boltenhagen – Redewisch

Übernachtung: 20-21

23-25.April 2010

Jahresübersicht

Stellplatz

Wohnmobilstellplatz: Redewisch

8,00 EURO

Koordinaten

N: 54° 00,536 ‘

E: 011° 10,219 ‘

Tageskilometer:

153 km

 

Tour Verlauf:

   

HH-Finkenwerder – Boltenhagen – Redewisch:

Wetterverlauf bei einer Höchsttemperatur von 10° C (Sa.) und 20°C (So.)

Details in Google Maps

oder in Google Earth

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Das Wochenende war lange vorher eingeplant um es in Boltenhagen zu verbringen. Der SC Boltenhagen richtet immer eine zweitägige Radveranstaltung aus, die es lohnt zu besuchen. Ist nicht mit den Veranstaltungen in HH zu vergleichen, ist dort alles etwas familiärer, kleiner, aber alles mit viel Liebe und Herzblut aufgezogen. Harry, das Boltenhagener Radsport-Original begrüßt einem noch per Handschlag und erklärt den Ablauf der Veranstaltungen. Vielleicht spricht sich diese Veranstaltung mal mehr herum, so dass etwas mehr Teilnehmer in den Genuss dieser sehr schönen Gegend kommen, dieses Jahr waren es am Sa. 60 und am So. 130 Teilnehmer.

Wir reisten am Freitag an, bezogen unser Quartier wieder am Swin Golfplatz im Ortsteil Redewisch. Allein deswegen lohnt sich schon die Reise hierher, immer wieder schön, der Stellplatz direkt an dem Golfplatz. Hier hat sich rein gar nichts verändert, wir waren wieder die einzigen mit dem WoMo, hatten also Platz und Ruhe ohne Ende, Johann Hoff, der Betreiber der Anlage ist immer noch der kleine nette Junge von nebenan, die Kuchenportionen sind immer noch riesig, selbstgemacht und äußerst schmackhaft. Hier kann man es aushalten.

Sonnabendmorgen wurde es kurzzeitig etwas hektisch, die Radveranstaltung startete um 10:00Uhr eigentlich gar nicht so früh, für Claudia aber schon die erste Herausforderung des Tages! Wir kamen auf dem letzten Drücker an, schnell die Startnummer abgeholt, nach der kurzen Einweisung von Harry ging es auch schon los.

Wir hatten vorher vereinbart, dass ich kurz mitfahre und dann aber meine Runde alleine drehe. Am Sonnabend handelt es sich um eine Ausfahrt im geschlossenen Verband, also nix mit pseudo Rennen, ist mir dann doch etwas zu langsam, für Claudia, aber genau das richtige um wieder etwas Spaß und Gefallen am Radeln zu bekommen. Es werden 3 Runden gefahren (50km, 80km und 120km), wo dann auch immer das Tempo etwas erhöht wird. Claudia entschied sich für die 80km. Danach wollten wir uns an der Promenade treffen. Nach 73km war meine Runde beendet, ich kam am WoMo vorbei und zog mich schon mal um, und machte mich dann auf zum Weg an die Promenade, inspizierte den Ort etwas und wartete auf Claudia. Sie kam aber nicht, dafür ein Anruf. Das macht Spaß, ich hänge jetzt noch die Speed-Abschlussrunde dran, na ja dachte ich mir, ob das so eine weise Entscheidung ist, erst gar nicht fahren und dann gleich das volle Programm… Ich genoss noch etwas das Treiben am Kurpark, hatte Hunger auf eine original Thüringer Bratwurst, das Schwein war mir dann doch etwas üppig.

Ich rechnete mir aus, wenn Claudia ankommen musste, und machte mich dann auf dem Weg zum Ziel. Lange Zeit passierte erst mal gar nichts, dann kam einer, und kaum zu glauben, Claudia fuhr als Zweite eskortiert von einem jungen Fan ein!

Mit einem Adrenalinstoßpowerglücksgefühl kam sie auf dem Parkplatz, und meinte nur kurz, mich hat der Teufel geritten, ich war mit einem Male in einer Ausreißer Gruppe, und hab dann noch die ganzen Kerle abgehängt! Alle Achtung, ich war mehr als erstaunt, und bei mir jammert sie immer rum…

Den Rest des Tages war relaxen auf unserem Golfplatz mit grillen angesagt.

Am Sonntag das gleiche Prozedere, wir schliefen bestens, Claudia ganz besonders, nach ihrem gestrigen Höllenritt, frühstücken, fertig machen usw. zog sich alles ewig hin, so dass ich schon mal vorfahren musste, um nicht den Start zu verpassen, ich hatte mir die 120km Runde vorgenommen, Claudia nahm die 50ziger Mädchenrunde, sei ihr gegönnt. Kurz nach dem Start kamen auch schon gleich die ersten Hügel, so dass sich die Führungsgruppe schnell bildete. Ich war mir wegen meines Alters und dem ewig langen Winter nicht so sicher, wie es um meinen Leistungszustand bestellt ist. Hielt mich erst mal etwas zurück, und beobachtete das Geschehen, erste Devise war, nicht abgehängt zu werden. Das klappte wiedererwartet gut, nach 50km waren wir nur noch zu sechst, die Gruppe lief gut, jeder tat seinen Beitrag dazu bei, dass wir zügig vorankamen. Nach 70km kamen wir auf den Ostseeradweg, der genau an der Küste bis Boltenhagen führt, ich kenne diesen wirklich schönen Radweg, leider hat der auch ein paar sehr giftige Anstiege, ich war also vorbereitet, dass jetzt das Ausscheidungsfahren beginnen wird. Ich ahnte schon schlimmes, wenn ich mir diese jungen, dynamischen "Ossis" so anschaute…am Ende von diesem Auf und Ab, waren es nur noch vier, ich war dabei! Das reichte mir dann auch, ließ eine letzte kleine Schleife der Runde aus, und fuhr zufrieden zum Ziel. Claudia war auch schon da, und alles war gut! Hier die Analyse.

Nach Thüringer Bratwurst; Eis, bummeln und Fischbrötchen zogen wir uns wieder auf unseren Golfplatz zurück. Nach Kuchen war uns heute nicht mehr. Wir gingen noch mal zur Steilküste und genossen die Sonne am Meer.

Wir hatten ein perfektes Wochenende, was will man mehr, wir waren mehr als zufrieden, mit dem Erlebtem. Spätestens nächstes Jahr sind wir wieder dabei, in Boltenhagen ist es schön…

 

 

Kommentare

MOIn “Fischköppe”.

Tildi ist krank und der “Olle” hütet das Kind.
Habe somit Zeit, mal wieder bei Euch reinzuschauen.

Gibt es denn ne Prämierung von Homepages?
Würde Eure sofort vorschlagen, hervorragend!!!

Sehen wir uns denn auf Föhr?

Viele Grüssse vom Harz an die Küste
Schwagi

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