27.12.2013

Wir sind wieder in Spanien…

Wir wohnen gerade in:
Gelves / Sevilla

Übernachtung:

118-119 / 197-198

27-28..Dezember 2013

Jahresübersicht

Stellplatz

Lat:37.340772 Long:-6.023376

12,30 EURO

 

Reiseroute: 220 / 5773 km

 

Karte

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28.12.2013:

Für einen Stadtstellplatz schlafen wir hier himmlisch ruhig. In Spanien gehen die Uhren anders, in jeder Hinsicht…die Sonne geht daher auch eine Stunde später auf. Unser Vorgarten, direkt am Rio Guadalquivir.

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Das Frühstück können wird idyllisch draußen einnehmen.

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Wir fahren die 8km mit den Rädern in das Zentrum von Sevilla. Die ersten zwei davon auf der Autobahn, ist in Spanien nicht so ungewöhnlich, dass man mit dem Rad auf der Autobahn fährt. Der Rest geht auf einem Radweg direkt am Rio Guadalquivir entlang. Die Anreise zum Zentrum von Sevilla klappt ohne Probleme.
Kurz vor der Stadt kommen wir noch an einem Zigeunermarkt vorbei. Ein riesiger Platz mit sehr viel Ramsch, ein Einkauf lohnt dort nicht.

Die Altstadt ist beeindruckend.
Die herausgeputzten Kutschen prägen das Stadtbild.

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Und die Weihnachtssterne.

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Wir wollten eigentlich dieses Jahr mit Weihnachten nicht so viel Berührung haben. Eines haben wir bei unserer Planung vergessen: Spanien feiert Weihnachten erst am 06. Januar, dann ist Heilige Drei Könige. Somit sind sie jetzt noch in den Vorbereitungen auf das Fest. Die Stadt war voll von Menschen, die ihre Weihnachtseinkäufe tätigten. Dadurch kommen wir in den Genuss, dieses Jahr zwei mal Weihnachten zu erleben!

Die Bäume in der Stadt sind zum größten Teil Orangenbäume. Das ergibt ein sehr schönes Stadtbild, mit den Früchten an den Bäumen.

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Die Kathedrale von Sevilla ist ein sehr imposantes Bauwerk.

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Wir waren sehr zufrieden, dass wir uns die Stadt angesehen haben. Unsere Meinung: Die schönste größere Stadt, die wir auf unserer Reise bis jetzt gesehen haben. Der Stopp hat sich gelohnt.
Wer hier in der Nähe ist, sollte sie unbedingt besichtigen.

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Zurück am Stellplatz konnten wir noch ein wenig die Abendsonne genießen.

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Wir durften heute einen schönen Tag in einer sehr sehenswerten Stadt verbringen.

27.12.2013:

Der Zeitpunkt ist gekommen, wir müssen weiterziehen und Portugal verlassen. 56 Tage waren wir im Land, wir haben viel gesehen und erlebt, wir haben es genossen und lieben gelernt. Mit ein wenig Wehmut verlassen wir am Morgen den Stellplatz in Manta Rota. Man gewöhnt sich schnell an die Umgebung, die netten Nachbarn, alles ist nach ein paar Tagen schon sehr vertraut. Wir hoffen, so etwas ähnliches auch in Spanien zu finden.

Einzig das Wetter passt sich unserer Stimmung an, grau, trüb, düster und regnerisch.

Wir verlassen Portugal auf der Autobahn über die Brücke Ponte Internacional do Guadiana die den Grenzfluss Rio Guadiana überspannt. Dieses Bauwerk wurde erst 1991 fertiggestellt und erleichtert das Reisen zwischen Portugal und Spanien erheblich.

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Die Fahrt ist völlig entspannt, wir schnurren bei minimalem Verkehr mit 80km/h dahin.
Was auffällt ist, dass es hier in Spanien viel weniger Brachland gibt, alles ist bewirtschaftet mit Apfelsinenbäumen, Gewächshäusern und sonstigem Ackerbau.

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Unser Ziel ist El Rocío am Nationalpark Coto de Doñana. Der Ort verfügt über keinerlei befestigte Straßen, es sind breite Sandwege, daher kommt auch ein wenig das Feeling einer Westernstadt auf.

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Geländewagen und Pferde sind hier die Fortbewegungsmittel.

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Die Tapas können zu Pferd eingenommen werden, spezielle Tische stehen vor jedem Restaurant.

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Der Ort erwacht zu Pfingsten richtig zum Leben, dann ist die Wallfahrt Romería. Passende Kleidung gibt es schon heute dafür zu kaufen.

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Die Wallfahrt lockt über eine Million Besucher an. Kaum zu glauben, jetzt wohnen hier gerade mal 800, daher wirkt auch alles ziemlich verlassen.

Der gesamte Ort ist mehr oder weniger im Besitz von Bruderschaften.

Die Emita del Rocío ist eine sehr sehenswerte Kirche.

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Das Krippenspiel ist von Weihnachten auch noch aufgebaut.

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Nach 2-3 Stunden haben wir alles gesehen. Unser nächstes Ziel ist grob die Costa de la Luz, dazu müssen wir über Sevilla fahren. Wir wollen an der viertgrößten Stadt Spaniens nicht einfach vorbei brettern, sondern ihr einen kurzen Besuch abstatten.
Einen geeigneten Stellplatz finden wir an der Marina in Gelves. Diesen zu finden war ein kleineres Problem, liegt sehr versteckt und mit einem großen Eisentor gesichert.
Nachdem wir drei mal vorbei gefahren sind, finden wir das Tor, das sich dann auch automatisch öffnet.
Hier stehen wir sehr sicher und ruhig, ist in Großstädten sehr wichtig und hat Priorität eins, vor den Gebühren.
Bei den Stellplatzgebühren müssen wir uns eh erst einmal wieder etwas umgewöhnen, da wurden wir in Portugal doch schon sehr verwöhnt…
Bilder vom Stellplatz gibt es morgen, mit Sonne!

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