15.06.2014

Unterwegs im französischen Jura.

Wir wohnen gerade in:
St. Claude

Übernachtung:

149-150

15-16.Juni 2014

Jahresübersicht

Stellplatz

Campingplatz: Flower Camping Le Martinet

Lat:46.371179 Long:5.871428

12,00 EURO

 

Reiseroute: 109 km

 

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16.06.2014:

Die Nacht ist hier extrem ruhig, man hört rein gar nichts. Klasse, und dann ist es hier auch nicht mehr ganz so warm, somit sind das die besten Voraussetzungen um gut zu schlafen. Was wir auch bis 9 Uhr machen.

Dann gibt es Frühstück, alles etwas ungewohnt, so in der trauten Zweierrunde.

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Die Wagenburg fällt auch kleiner aus.

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Danach planen wir den weiteren Verlauf unserer Tour.

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Arno gibt dem Ort noch mal eine zweite Chance und fährt mit dem Rad hin. Ich fahre mit dem Rad eine Runde durch die Berge. Diese wunderbare Serpentinenstraße, die wir uns gestern mit dem Mobilen herunter gequält haben lädt doch nun gerade ein, mit dem Rad zu befahren werden.

Ich suche mir eine 60km Runde auf der Karte aus, notiere mir ein paar Eckpunkte und los ging es. War natürlich klar, es ging stetig berghoch. Nach 13km und 700 Höhenmetern war der nächste Ort erreicht. Dann zog die Strecke sich mehr oder weniger auf einer Hochebene dahin. Der höchste Punkt der Strecke war auf 1250m ein paar Wolken zogen auch auf, so dass es im Schatten schon recht kühl wurde.
Die Gegend ist sehr einsam und auch ärmlich. Die vereinzelten Häuser und Höfe sehen alle ziemlich heruntergekommen aus. Es wird hier viel Holzwirtschaft betrieben und vereinzelt sieht man auch Käsereien.
Irgendwann kam ich dann doch tatsächlich noch auf die Straße, die wir gestern mit den Mobilen befahren haben. Ich hatte schon so meine Zweifel, ob ich mich nicht verfahren hatte. Dann ging es rauschend hinunter nach St. Claude.

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Schöne Abfahrt, nicht zu steil, so dass man es gut laufen lassen konnte.

Arno war auch schon wieder zurück und konnte nichts Neues oder Positives über den Ort St. Claude berichten.

Den Nachmittag verbrauchten wir am Mobil. Wer war in den Bergen?

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Dann ging es auch zügig an die Abendbrotzubereitung. Wir wollten damit vor dem WM Spiel Deutschland – Portugal fertig sein. Was uns auch gelang. So konnten wir uns voll auf das Spiel konzentrieren. Was sich auch lohnte, unsere Jungs spielten zauberhaft und ließen Portugal mit 4:0 alt aussehen. Klasser Einstand, der Lust auf mehr macht. Das bedeutet auch, wir müssen bei der Stellplatz Auswahl jetzt vermehrt auf freie Sicht zum Himmel achten!

15.06.2014:

Heute ist ein besonderer Tag…wir frühstücken ein letztes Mal zu Viert.

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Die Mädels müssen uns verlassen. Urlaub ist nicht unendlich, Sie müssen wieder zurück nach HH, der Job ruft. Es war eine sehr schöne Zeit, die wir vier zusammen verbracht haben, alle waren sehr zufrieden mit dem Erlebten.

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Ciao, bis die Tage in Norddeutschland…

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Arno und ich, machen jetzt einfach ein Männer-WG auf. Wir packen so langsam auch alles ein und machen uns abfahrfertig. Wir wollen in das französische Jura. Die Navis sind mit einem groben Ziel programmiert, genaueres, wollen wir unterwegs endscheiden.

Für Arno, ist das Fahren alleine noch etwas ungewohnt, wir brauchten ein paar Kreisel mehr um den richtigen Weg zu finden…
Es ist schon anders, wenn man alleine fährt, die Anweisungen des Navis folgen, den Verkehr beobachten, schauen ob es auch wirklich die richtige Richtung ist usw., da fällt der Kontrollblick in die Karte schon schwer.
Nach den anfänglichen Schwierigkeiten klappt aber alles bestens. Die Straßen führen nun in die Berge des Haut Jura. Die Straßen werden wieder schmaler, die Gegend einsamer. Wirklich nicht viel los hier, aber beeindruckende Natur wird uns geboten.
Die Gegend ist so einsam, dass es weder Stell- noch Campingplätze gibt. Wir müssen bis St. Claude fahren um etwas Geeignetes zu finden. Zwischendurch kommen wir auf eine Höhe von 1250m, so dass es immer wieder sehr kurvig hoch und runter geht, geht aber alles gut, da der Verkehr auch sehr gering ist. So kann man auch ungestört langsam die Serpentinen herunter fahren.
Leider kommen wir wieder genau zur Mittagszeit an dem ersten geeigneten Campingplatz in St. Claude an, die Schranke ist verschlossen!

Wir erkunden alles zu Fuß ist sind zufrieden mit dem Platz. Wir sind in guter Gesellschaft mit 3 Niederländern in der Warteposition, die auch auf den Platz möchten.

Wir nehmen die oberen Plätze, die speziell für Wohnmobile angelegt wurden, genau diese versprechen die meiste Sonne, was sich hinterher auch als richtig herausstellt.

Nach dem wir alles hergerichtet haben, besichtigen wir zu Fuß den Ort.
Schon bei der Anfahrt, sah dieser nicht so einladend aus, was sich dann bei der näheren Betrachtung auch bestätigte.
Der Ort kann nun so gar nicht überzeugen. Alte graue Häuser, ein wilder Mix aus Wohnen und Industrie und bei beiden sehr viel Leerstand. St. Claude ist seit Ewigkeiten, ein Ort hier in Frankreich, der mir nun so gar nicht gefallen kann.

Wir ziehen uns wieder auf den Camping zurück, auf diesem fühlen wir uns aber sehr wohl. Sehr schön angelegt, alles neu renoviert und liebevoll hergerichtet. Das städtische Freibad, welches angrenzt dürfen die Campingplatzgäste kostenlos mit benutzen, Internet gibt es kostenlos, Wasser, Strom usw. ist alles vorhanden. Für das Gebotene sind die 12€ sehr günstig.

Dann geht es so langsam an die Vorbereitung des Abendessens. Der Grill wird nach langer Zeit mal wieder in Betrieb genommen, und die Jungs freuen sich schon den ganzen Tag auf die Würste, die heute gegrillt werden. Was für ein Genuss, 3 verschiedene Sorten Wurst.

Fernsehempfang haben wir nun endlich auch wieder, so dass wir uns so langsam auch mal um die WM kümmern können. Morgen spielen ja unsere Jungs…

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